K+M Hausmesse - 01.03.2007

Gutes Business

Als gelungener Schachzug erweist sich die Entscheidung des K+M-Managements, die Frühjahrsmesse (1. März 2007) von zwei auf einen Tag Veranstaltungsdauer zu reduzieren. „Ein langer Tag von morgens 9 Uhr bis abends 20 Uhr ist perfekt“, resümiert K+M-Geschäftsführer Stéphane Hennig hochzufrieden. „Wir hatten – lapidar gesagt – die Hütte voll. Um 9.15 Uhr kamen die ersten Kunden, um 19.00 Uhr die letzten. Einer ist dann sogar bis um 23.00 Uhr geblieben, um einen Fullservice konkret zu besprechen. Zu manchen Stoßzeiten waren wir fast schon an den Grenzen unserer Kapazität, aber einen Tag lang kann man ein solches Programm gut durchziehen.“ Insgesamt kamen – so Hennig – mehr als 300 Besucher eine Zahl, die die der letzten Zweitagesmessen sogar noch toppte. Auch die 58 Aussteller waren überwiegend angetan von Quantität und vor allem Qualität der Kontakte. „Eine solche Konzentration von hochrangigen Entscheidern großer Unternehmen ist auf Messen dieser Art sicherlich ungewöhnlich“, bemerkt Jörg-Peter Helmers, Xindao Deutschland. Ein Lob, das Hennig an die Aussteller zurückgab. „Der Funke ist übergesprungen. Es gibt überhaupt keinen Anlass zur Kritik.
Die Aussteller haben eine sehr disziplinierte Vorstellung gegeben, so dass wir zusammen gutes Business machen konnten.“ Neu an der Messeorganisation: Die Besucher erhielten am Empfang ein Projektbuch, in das die Anfragen bei den Ausstellern vermerkt wurden, so dass alle Musterbestellungen etc. von der K+M Messeleitung gesammelt wurden und anschließend von den Obertshausenern abgearbeitet werden können.
Thematisch standen Sonderanfertigungen im Vordergrund, gelungene Beispiele wurden in verschiedenen Schaukästen und auf einer separaten Ausstellungsfläsche dokumentiert. Ein abgedunkelter „Glow Room“ präsentierte eine Reihe von Leuchtartikeln verschiedener Anbieter. Auch andere Nebenräume wurden gut genutzt – zur intensiven Kundenberatung. „Manche Kunden kommen zur Messe, um Jahresplanungen oder Fullservice-Aufträge zu besprechen“, erklärt Hennig.

Mit Fleiß zum Erfolg

Eine Vielzahl wirklich konkreter Gespräche fand daher während des Messebusiness statt – Spiegelbild der momentan sehr guten Auftragslage der Obertshausener. Mit Yokohama und der Commerzbank konnten zwei neue Fullservice-Kunden gewonnen werden, mit drei weiteren Kandidaten steht man in aussichtsreichen Verhandlungen. „Unsere Firmenkonjunktur ist derzeit wirklich top“, konstatiert Hennig. „Nach einem verhaltenen Start ins Jahr hat die Nachfrage in den letzten Wochen enorm angezogen. Wir haben viel Fleiß und Geld investiert – u.a. haben wir ein neues Warenwirtschafts-System eingeführt –, um Leistungen anzubieten, mit denen wir uns vom Wettbewerb abheben.“
Aufgrund des Erfolgs sieht Hennig weiteren Expansionsbedarf. Angedacht ist die Erweiterung der räumlichen Kapazitäten in Obertshausen. Zudem erhält das 37 Mann (davon 17 im Vertrieb) starke Team zum 1. April 2007 zwei neue, branchenerfahrene Mitglieder: Silvija Milovic kommt vom Kalenderspezialisten Geiger für den Innendienst und Sylwia Kain (Listawood, Nestler-matho) soll ein eigenes K+M-Büro in Karlsruhe leiten.

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