K+M Oktoberfest - 20.09.2006

Konkrete Anfragen

Nicht nur das Oktoberfest in München hat seinen Reiz: Seit dem letzten Jahr veranstaltet K+M, Obertshausen, als Ergänzung zur jährlichen Frühjahrsmesse
im Herbst ein eigenes Oktoberfest. Die Gäste bei der diesjährigen Veranstaltung am 20. September 2006 im hauseigenen Rhein-Main Werbemittelzentrum trugen zwar eher Anzüge als Lederhosen oder Dirndl und wurden auch nicht von bayrischer Volksmusik begrüßt, konnten aber dennoch etwas Oktoberfest-Atmosphäre schnuppern. Der Gastronomiebereich hinter
dem Ausstellungsraum war stilecht mit blau-weiß-karierten Tischdecken dekoriert, und am Buffet gab es bayerische Spezialitäten wie halbe Hähnchen, Weißwürste oder Schweinshaxen mit Sauerkraut und Kartoffelpüree.

Interesse spürbar

Trotz diverser Schmankerl standen natürlich die Produkte und Dienstleistungen der insgesamt 55 Aussteller im Mittelpunkt. „Wir haben mit Blick auf das Jahresendgeschäft auch mehrere Aussteller in den Produktmix integriert, die Weihnachtsartikel oder Präsente-Sets im Portfolio haben“, erläutert K+M-Geschäftsführer Stéphane Hennig. Das Interesse der Besucher nach umfassender Information war spürbar. „Ein Kunde war sieben Stunden auf unserer Messe, im Durchschnitt haben die Gäste vier Stunden bei uns verbracht – also im Schnitt einen halben Arbeitstag für den Messebesuch investiert“, berichtet Hennig. „Auffallend zudem: Während die Frühjahrsmesse mehr eine Informationsveranstaltung ist, tendiert das Oktoberfest zu einer Verkaufsmesse. Die Gespräche sind wesentlich konkreter, die Anfragen verlaufen projektorien tiert. Wir haben während der Messe rund 650 Aufgaben gestellt bekommen, die es zeitnah abzuarbeiten gilt.“ Konzentration auf einen Tag Die Besucherfrequenz – überwiegend Entscheider namhafter Unternehmen – war für eine Eintagesveranstaltung sehr ordentlich, wenn auch nicht ganz so gut, wie der Anmeldestand erwarten ließ: „Es kamen 188 Besucher von 128 Unternehmen“, resümiert Hennig. „Angemeldet hatten sich 269 Besucher. Das ist ein ganz neuer Trend, daß die Verbindlichkeit einer Anmeldung nicht mehr so ernst genommen wird wie vor einigen Jahren. Die Nachfrage nach unseren Messen zeigt uns aber, daß der Informationsbedarf unverändert hoch ist.“
Die Ausstellermeinungen tendierten zwischen verhaltener und großer Zufrie -
denheit. Einhelliges Lob fand die Entscheidung der Geschäftsführung, die Messe auf einen Tag zu beschränken, dafür aber bis in die Abendstunden (von 9 bis 20 Uhr) zu öffnen. „Für uns hat sich die Konzentration auf einen langen Tag als sehr erfolgreich erwiesen“, meint Hennig. „Bis auf wenige Ausnahmen werden diejenigen, die interessiert sind, auch kommen. Wir überlegen daher, ob wir dieses Modell nicht auch bei unserer Frühjahrsmesse umsetzen sollen.“

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